Haus der Digitalisierung

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Digitalisierung ist überall und doch meist unsichtbar. Im Haus der Digitalisierung in Tulln holen interaktive Exponate und eine 360°-Wand aus Echtzeitdaten sie ans Licht.

AUFTRAGGEBER

FH Immobilien GmbH / ecoplus Digital GmbH

AUSSTELLUNGSGESTALTUNG, KONZEPT UND DESIGN

In seinem technisch hochwertig ausgestalteten, spektakulären Showroom ist seit 17. Jänner 2023 die frei zugängliche Ausstellung »Mensch + Maschine« zu sehen. Mit sechs interaktiven Stationen auf rund 300 Quadratmetern und einer der größten fest verbauten, umlaufenden LED Walls Europas lädt die immersive Ausstellung zum Eintauchen in einen faszinierenden Themenkosmos ein: In welcher Beziehung stehen Mensch und Maschine? Wo wird künstliche Intelligenz überall eingesetzt? Und wer bin ich im digitalen Zeitalter?

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01

Der Showroom

Showroom mit 360°-LED-Wall voller Waldbilder und dem weißen 3D-Stadtmodell der AR-Station
Apple-II-Computer und Glasvitrinen der physischen Timeline vor blau leuchtender LED-Wall
Blick von oben in den dunklen Showroom, die LED-Wall zeigt Fragen wie „Wie beeinflusst sie meinen Alltag?“

Die erste Station der Ausstellung bildet eine interaktive Slideshow. Über zwei Drehregler kann durch die Inhalte einer Zeitleiste navigiert werden. Multimediale Inhalte, eingebettet in eine Zeitleiste, bieten einen Überblick über geschichtliche Meilensteine der fortschreitenden Technologisierung der Welt. Jeder Punkt der Zeitleiste kann je nach Wunsch vertiefend erforscht werden.

Besucher bedient die Drehregler der interaktiven Slideshow, dahinter die umlaufende LED-Wall
Physische Timeline mit Apple II und Vitrinen, darüber ein hängendes LED-Panel zum Thema Smartphones

Auf einer physischen Timeline zeigen in Station 02 unterschiedliche Exponate beispielhaft, wie Technologie immer kleiner und zunehmend Teil des menschlichen Körpers wird. Videoinhalte präsentieren auf einem hängenden LED-Panel die Geschichte der Ausstellungsstücke. Diverse Meilensteine der Digitalisierung des menschlichen Lebens – vom Desktop-Computer zum Hörimplantat – können währenddessen von den Besucher*innen bestaunt werden.

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Gravierter Glaskristall mit RFID-Chip vom Kristalltisch, im Hintergrund ein Auge auf der LED-Wall
Besucher beugt sich über einen Bildschirmtisch, dahinter Glaskristalle und orange Datenvisualisierung
Draufsicht auf den Kristalltisch mit rundem Globus-Bildschirm und Ablagepunkten für die Kristalle

Eine skulptural gestaltete Sitzbank (Station 05) fungiert als Hörstation und lädt Besucherinnen als Ruhepunkt zum Verweilen ein. Dabei können sie über Touchscreens Inhalte zum Anhören auswählen, in denen Expertinnen zum Thema Digitalisierung informieren.

Bei der Station „Digital Twin“ kann zum Abschluss der Ausstellungserfahrung das digitale Selbst erlebt werden. Die mit einer Tiefenkamera ausgestattete Station verwandelt auf einem großen LED-Panel das Abbild der Personen in eine aufregende Point Cloud Animation.

Skulpturale Sitzbank der Hörstation vor der LED-Wall mit leuchtender Körperfigur aus Datenlinien
Besucher fotografiert sein Point-Cloud-Abbild auf dem LED-Panel der Station „Digital Twin“

Digitalisierung umgibt uns täglich, ihre Anwendung bleibt dem Blick dabei jedoch häufig verborgen. In Station 03 eröffnet Augmented Reality Besucher*innen Einblicke in die unsichtbaren Mechanismen einer digitalisierten Stadt. Das Ausstellungsmodul beinhaltet ein 3D-gedrucktes Modell eines modernen Stadtzentrums, welches mithilfe von iPads erkundet werden kann. Auf den Bildschirmen der Tablets wird das Stadtbild mit zahlreichen Animationen und Erklärungen angereichert, welche die Integration digitalisierter Abläufe in Bereichen wie Medizin und Landwirtschaft leicht verständlich visualisieren.

Tablet blendet Augmented-Reality-Inhalte über das 3D-gedruckte Stadtmodell der Smart-City-Station

Auf dem raumfüllenden umlaufenden LED-Screen werden Besucher*innen durch dynamische Datenvisualisierungen in eine digitalisierte Wirklichkeit eingehüllt. Die Szenografie des Erlebnisses dreht sich dabei um das Zeitalter der Daten und um die Reichweite der Menschheit auf unserem Planeten. In verschiedenen Szenen, welche jeweils lokale, regionale und globale Echtzeit-Daten als Grundlage verwenden, verwandelt sich die Fläche der LED-Wall in ein anregendes Spiel aus Form, Farbe und Information.

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02

Datenvisualisierungen und Chorus-Moment

Hängende LED-Panels und Kristalltisch vor der blau leuchtenden Datenvisualisierung im Showroom
Showroom mit den Stationen 03 bis 05, die LED-Wall zeigt eine Luftaufnahme einer Großstadt
LED-Wall mit Blick auf die Erde aus dem All und Satellit, davor die Stationen des Showrooms
Nahaufnahme von Programmcode, der als grafische Ebene über die LED-Wall läuft
Blick über den gesamten Showroom mit blau leuchtenden Datenwellen auf der 360°-LED-Wall
Auftraggeber

ecoplus digital GmbH, Tulln mit der Fachhochschul-Immobiliengesellschaft m.b.H., Wiener Neustadt

Ausstellungsgestaltung, Konzept und Design, Inhalte, Kuration und Szenografie:

TAMSCHICK MEDIA+SPACE GmbH, Berlin
Kreativdirektion: Charlotte Tamschick
Projektmanagement: Carsten Schildwächter
Künstlerische Leitung, Szenografie und Design: Nikolai Gamasin
Inhalte und Kuration: Cornelia Vossen
Grafikdesign: Camila Bernal-Samper
Designsupervision Medienproduktion: Charlotte Tamschick & Nikolai Gamasin

Medienproduktion:

BILDWERK MEDIA OG + media apparat GmbH
Kreativdirektion: David Razzi
Produktionsleitung: Benjamin Pokropek, Moritz Wilhelm
Leitung Contentproduktion: Irdin Begic
Leitung Programmierung und Technik: Leonard Pokropek
vvvv-Development (BILDWERK): Jürgen Haghofer, Woeishi Lean, Tim Peham, Stefan Severin, Achim Stromberger

Contentproduktion linear (media apparat): Philipp Magyar, Adi Markusich, Roland Pfannhauser, Christian Ringswirth, Thomas Sailer, Kevin Schwaiger, Nico Urthaler, Lena Walch, Bernhard Weber
Augmented Reality App: Studio Weholo GmbH, Michael Leithner, Felix Heuritsch, Markus Ungersböck | www.weholo.studio
Redaktion und kuratorische Ausarbeitung: STUDIO 1f., Matthias K. Heschl mit Tina Bauer | www.studio1f.at
Sounddesign: Gabriel Schönangerer | www.gabs.at
Lichtprogrammierung: Bernd Endl

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